Ratgeber: Weihnachtspyramide

Weihnachtlich glänzet das Haus – freue dich bald kommt der Nikolaus...’ So oder so ähnlich fühlt es sich an, wenn man beim winterlichen Schlendern durch die Straßen hier und da ein Fenster weihnachtlich leuchten sieht. Schön beschmückte und glänzende Stuben tragen sehr zur Vorfreude der besinnlichsten Jahreszeit bei.
Am häufigsten werden die Fenster mit Lichterketten oder aber auch schönen Weihnachts- Pyramiden beleuchtet. Sie sind wohl das moderne Gegenstück zum traditionellen Schwibbogen aus der Erzgebirgischen Volkskunst. Die Pyramiden sind simpel gefertigt, meist aus naturbelassenem oder weißem Holz. Für gewöhnlich sind 7 elektrische Lämpchen darauf angebracht. Doch in Zeiten der aussterbenden Glühbirne gibt es diese altbekannte Weihnachtsdekoration sogar mit LEDs bestückt.
Weihnachtspyramide
LEDs werden nicht heiß, haben eine lange Lebensdauer und sind sehr günstig im Stromverbrauch. Außerdem fällt nicht einfach ein Glühbirnchen aus, was bei so einer Pyramide nicht schön aussieht und sofort gewechselt werden muss, sondern sie nimmt höchstens durch Altersschwäche etwas an Helligkeit ab.
Wer sich gegen kitschig bunt blinkende Lichterketten und für weiße schlichte Dekoration entscheidet, bekommt hübsche Weihnachtspyramiden schon für durchschnittliche 10 – 15 Euro.
Aber auch wer in der Wohnung gern für ein wenig weihnachtliche Stimmung sorgen möchte, kann mit einer Weihnachtspyramide, die auf dem Tisch aufgebaut wird, etwas Nostalgie zaubern. Echte Kunstwerke aus reizvoller Kombination einheimischer und exotischer Hölzer, in mehrstöckigen Varianten in echter Handarbeit hergestellt, werden in namenhaften Manufakturen gefertigt. Die Holzpyramiden zeigen kleine Figuren und Geschichten, wie z.B. das Krippenspiel. Zum Teil auf mehreren Stockwerken bewegen sich die Püppchen, die durch ein rotierendes Flügelrad angetrieben werden. Rundherum werden Kerzen montiert und so kommt, durch die aufsteigende Kerzenwärme, das Flügelrad in Bewegung. Einfachste kleine Modelle gibt es schon für unter 20 Euro. Die echte Handwerkskunst kostet schon etwas mehr und ist ab ca. 100 Euro käuflich zu erwerben.